DIN EN ISO 9001

Die Notwendigkeit von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen

 

Die Veröffentlichung dieser Norm ersetzt die dritte Ausgabe der DIN EN ISO 9001, die zweiten Ausgaben von DIN EN ISO 9001:1994, DIN EN ISO 9002:1994 und DIN EN ISO 9003:1994. Sie wurde technisch überarbeitet und vereinheitlicht. In der neuen Norm spiegelt sich die Tatsache wider, dass die in dieser Norm angegebenen Forderungen an ein QM-System zusätzlich zur Qualitätssicherung des Produktes auch auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit zielen. Wichtig ist, dass auf alle Prozesse im Unternehmen das als "Planen - Tun - Prüfen - Handeln" (PDCA) bekannte Verfahren angewandt werden.

 

Planen:

Festlegung der Ziele und Prozesse, die für die Erzielung von Ergebnissen in Übereinstimmung mit den Kundenforderungen und der Politik der Organisation erforderlich sind.

 

Tun:

Verwirklichen, Realisierung der Prozesse.

 

Prüfen:

Überwachung/Messung von Prozessen/Produkten anhand der Politik, Ziele und Forderungen ans Produkt sowie Berichten der Ergebnisse.

 

Handeln:

Maßnahmen für ständige Verbesserung an Prozessleistungen.

 

Sehr vorteilhaft ist die Gliederung der Dokumentation in der neuen Norm. Alle Prozesse sind einheitlich zusammengefasst, teilen sich folgendermaßen auf:

 

1. Anwendung, Norm, Begriffe

2. Qualitätsmanagementsystem

3. Verantwortung der Leitung

4. Management der Ressourcen

5. Produktrealisierung

6. Messung, Analyse und Verbesserung, Anhänge

 

Es gibt eine klare Gliederung zu den jeweiligen Forderungen der Norm und zu den Abläufen im Unternehmen. Weniger Papier (dünnere Dokumentation), bessere Gliederung, sowie Kundenzufriedenheit, messbare Ergebnisse, Transparenz der Prozesse, werden stärker im Vordergrund stehen und sind eindeutige Verbesserungen.